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Sonntag, 25. Januar 2015

Gedankenringelspiel

Es wird einfach nicht ruhiger. Am Freitag haben wir erfahren, dass unser Standort bis Ende des Jahres geschlossen wird. Habe ich schonmal erwähnt, dass ich solche Veränderungen haße?

Ich habe natürlich gleich mal vorgefühlt, ob es die Möglichkeit gibt, an den Standort nach Österreich zu wechseln mit Unterstützung von der Firma beim Umzug. Könnte klappen. Soweit - sogut.

Aber nun die Ungewissheit. Klappt es wirklich? Und wenn ja, wie sollen wir den Umzug stemmen? Was machen wir mit den Autos, die können wir nicht mitnehmen? Wer hilft uns in Österreich, eine Wohnung und Arbeit für meinen Mann zu finden? Fragen und Gedanken die sich in meinem Kopf drehen. Und ich kann sie nicht stoppen. Es ist zum wahnsinnig werden.

Hoffentlich weiß ich bald etwas konkretes.


Mittwoch, 3. September 2014

Gefühlschaos

Ich musste mal mein Erscheinungsbild ändern, passend zu meiner Stimmung. Irgendwie hab ich das totale Gefühlschaos in mir. Fange einfach an zu weinen, hab schrecklich Heimweh nach Österreich und meiner Familie.

Außerdem machen mir die Vorgänge in der ganzen Welt Angst (Ukraine, IS...usw). Ich bin doch so ein harmoniebedürftiger Mensch. Da bekomm ich bei den Nachrichten echt die Krise.

Oder sind das mit meine 40 Jahren schon die Hormone, die verrückt spielen? Auf jeden Fall weiß ich gerade echt nicht, was mit mir los ist. Es fühlt sich auf jeden Fall nicht gut an.

Alles Liebe

Mittwoch, 15. Januar 2014

Stark

Stark sein...

“Du bist stark”
sagen alle
“Du schaffst das
wenn du das willst.”

Und ich,
ich gehorche,
wie immer,
obwohl

müde, ausgelaugt,
voller Sehnsucht
mich anzulehnen,
mich einmal fallen
zu lassen

nein ich stehe auf
und gehe weiter,
mit lachendem Mund
und leeren Augen.

Stark, ganz stark.


Rita Bremm-Heffels


Sonntag, 30. Januar 2011

Gutes Gefühl

Es fühlt sich einfach nur gut an. 

Ich bin ausgeglichen, entspannt und in meiner Mitte. Streß kann mir nicht mehr so viel anhaben wie früher. Es ist einfach ein tolles Gefühl. Im Moment bin ich einfach nur zufrieden und glücklich. So kann es immer bleiben.


Freitag, 14. Januar 2011

Ja

Es wird immer besser. Ich habe es schon zwei Tage geschafft, frühs nicht zu weinen und auch kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn ich etwas nicht mache. Und es fühlt sich gut an. 

Man macht sich eigentlich immer über alles viel zu viele Gedanken. Man muss wirklich den Augenblick geniessen, leider klappt das nicht immer so. Aber man kann es lernen und ich bin gerade dabei. Im Moment wieder voller Tatendrang.



Dienstag, 11. Januar 2011

Hmmm...

Heute geht es mir wieder besser. Ich beginne gerade zu lernen, dass eben nicht alles gehen muss, was andere und ich selber von mir velangen. Irgendwann muss auch mal Schluß sein. Ich mach mich ja sonst nur kaputt. In der Firma tue ich, was ich kann, und was nicht geht, bleibt halt liegen. Ich muss nur noch lernen, dabei kein schlechtes Gewissen zu haben. 

Und ich will auch lernen, mir selber nicht so viel Streß zu machen. Da kommt wieder einiges auf mich zu. Aber es muß sein, wenn ich nicht irgendwann mal zusammenklappen will. 

Montag, 10. Januar 2011

Gefühlschaos

Irgendwie fängt das Jahr gar nicht gut an für mich. Ich bin sowas von kraft-und antriebslos, dass es echt nicht mehr schön ist. Es vergeht kein Tag, an dem ich frühs nicht weinen muss. Und wenn ich dann genau übelege, weiss ich nicht mal warum. Da kommen plötzlich Gedanken, die mich runterziehen obwohl es gar keinen Grund dafür gibt. Und mir dann positive Gedanken zu machen und dagegen zu steuern ist so schwer. Irgendwie komme ich mir vor wie in einem schwarzen Loch. Total ausgebrannt und leer. 

Dabei gäbe es so viel schöne Sachen, über die ich mich freuen könnte, aber entweder ich sehe sie nicht oder die negativen Gedanken machen alles wieder zunichte. Ich möchte am liebsten den ganzen Tag schlafen und nichts tun. Aber die Arbeit ruft und fordert meine vollste Konzentration. Und das fällt mir zunehmend schwerer. 

Samstag, 1. Januar 2011

komisch

Also irgendwie war das ein komisches Silvester. Eigentlich bedeutet mir der Jahreswechsel seit ein paar Jahren mehr als Weihnachten. Aber diesesmal wollte einfach keine Stimmung aufkommen. Das war auch zu Weihnachten schon so. Ich war den ganzen Tag hundemüde, konnte aber weder auf der Couch noch in der Badewanne schlafen, obwohl ich damit sonst kein Problem habe. Und kurz vor Mitternacht musste ich dann ganz furchtbar weinen, Heimweh und überhaupt eine ganz komische Stimmung. Und so ging es heute früh auch gleich weiter. 

Hoffentlich geht das neue Jahr nicht so weiter, wie es begonnen hat.


Freitag, 17. Dezember 2010

Na sowas

Da komme ich nach Ewigkeiten wieder mal in meinen Blog und muss feststellen, dass in meinem Profil bei Sternzeichen " Schütze" steht. Seit wann ist denn der 22.12. Schütze, ich bin doch Steinbock?!?

Naja, was soll ich mich darüber aufregen, Hauptsache ich weiss, was richtig ist. Ich habe heute durch "Linkhopping" einen wunderbaren Blog gefunden und den ganzen Abend darin gelesen, bis ich durch war. Er ist wirklich herzerfrischend und ich habe eine Zeitlang alles um mich herum vergessen. Wer jetzt neugierig geworden ist, kann Papagena ja mal besuchen, sie freut sich sicher riesig darüber. 

Allerdings bezweifel ich, dass von dieser Seite viele Besucher kommen, da ich jetzt schon fast ein Jahr nichts mehr hier geschrieben habe. Aber es war mir gerade ein Bedürfnis, das hier festzuhalten und mich auch als Leser bei Papagena einzutragen. Das war auch der Grund, warum ich hier mal wieder reingeschaut habe. Aber vielleicht packt mich ja wieder das Blogfieber und ich schreibe wieder mehr, versprechen kann ich aber nichts.

Freitag, 1. Januar 2010

Neues Jahr

Schön war Silvester, ruhig mit Stefan zu Hause. Wir haben uns wie jedes Jahr Brötchen mit Fisch, Lachs und Eiern gemacht und die den Abend über genossen. Aber irgendwie war es heuer anders als sonst. Wir hatten frei und es war ein Tag wie jeder andere. Die Silvesterstimmung kam erst, als ich die Brötchen für uns vorbereitete und wir es uns dann vor dem Fernseher gemütlich gemacht haben. 

Und wie jedes Jahr hab ich mir die Pummerin und den Donauwalzer übers Internet angehört. (Wer die Pummerin hören will, klicke hier) Dann haben wir auf dem Balkon das Feuerwerk bestaunt und ich musste ganz intensiv an meine Schwester und meine Mutter denken. Mama in Österreich und Katja feierte heuer den Jahreswechsel in Lüneburg, wo sie einen Mann kennengelernt hat. Und noch während dem Feuerwerk habe ich meine Tante angerufen, die heute Geburtstag hat. Ich bin jedes Jahr die erste, die ihr gratuliert und ist für mich schon Ritual, das zum Jahreswechsel dazu gehört.
Ich wünsche euch allen ein gutes, neues Jahr 2010.


Sonntag, 27. Dezember 2009

Lang, lang ist´s her...

...seit ich hier was geschrieben habe.

Viel ist in der Zwischenzeit passiert. Negatives wie positives. Ich hatte einfach keinen Kopf zum Bloggen.  Das, was mich beschäftigt hat, war nichts für hier, und irgendetwas wollte ich einfach nicht schreiben. Aber es geht mir gut, und es wird von Tag zu Tag besser.  

Ich danke Euch für Eure Treue und auch die Nachfragen, ob alles in Ordnung ist bei mir. 
Weihnachten hab ich streßfrei mit meinem Mann verbracht. Aber die Zeit davor war sehr anstrengend. Für mich und meinen Mann. Aber nicht wegen Geschenke besorgen oder so. Nein, in der Firma war die Hölle los. Stefan hatte keinen Tag unter 12 Arbeitsstunden. Und am Abend waren wir dementsprechend platt. Irgendwie sind wir froh, dass Weihnachten vorbei ist. Wir hatten nicht mal Zeit, einen Christbaum zu kaufen. Aber das hat der Stimmung am Heiligen Abend keinen Abbruch getan. Wir haben es genossen, den Tag ohne Streß zu verbringen. 

Von meiner Mutter habe ich zu meinem Geburtstag, zwei Tage vor Weihnachten, einen sogenannten "Wendestein" bekommen, und Stefan das gleiche in Armband-Form zu Weihnachten.  Wer nun wissen will, was es damit auf sich hat, der klicke bitte hier. Auf den Namen "Wendestein" kam der Erfinder, weil eine ältere Dame bei ihm im Geschäft mal erwähnte, sie würde gerne wieder einen Wendestein haben, weil sie ihren verloren hat. Er soll alles Unheil vom Träger abwenden. 

Meine selbstgestrickten Schals sind bei Mama, ihrem Freund und meiner Schwester auch sehr gut angekommen und auch anderen Freunden konnte ich damit schon Freude bereiten. Mittlerweile habe ich auch schon Mützen für Stefan, einen Arbeitskollegen und mich gestrickt. 

Apropos Arbeitskollege von Stefan. Bei der Weihnachtsfeier seiner Firma hat genau dieser Kollege auch seine Frau mitgebracht und wie es das Schicksal wollte, sind wir nebeneinander gesessen. Sie ist aus Bayern und es hat nicht lange gedauert, da haben wir nur noch im Dialekt gequatscht. Wir hatten so viel Spaß obwohl wir eigentlich alle nicht auf diese Feier wollten. Am nächsten Tag haben wir uns am Weihnachtsmarkt getroffen und waren dann Essen. In der Zwischenzeit waren wir schon zweimal bei A. und R. zum Kaffee und haben öfter miteinander telefoniert. Ich freue mich, A.kennengelernt zu haben. Und das beruht auch auf Gegenseitigkeit. 


Nun muß ich 3 Tage arbeiten und dann wird ruhig und gemütlich ins neue Jahr gerutscht.

Sollten wir uns bis dahin nicht mehr lesen, wünsche ich euch allen einen guten Rutsch ins Jahr
feuerwerk-0028.gif von 123gif.de



Samstag, 12. September 2009

Eigentlich

...wollte ich heute nach der Hausarbeit Gassigehen. Aber irgendwie ist mir wieder die Zeit davongelaufen und ausserdem hat mir mein Kreislauf einen Streich gespielt.
Also bin ich zu Hause geblieben und habe meine Fingernägel wieder mal auf Vordermann gebracht. Das war auch gut für die Seele, die im Moment wieder mal angegriffen ist.

Zwei Versuche, mir das Rauchen abzugewöhnen sind gescheitert. Das Abnehmen klappt auch nicht und überhaupt fühle ich mich als Versager. 

In unserem Forum für fiktive Modellunternehmer tut sich auch  nichts mehr und die meisten User wandern in ein anderes Modellforum ab. Zu erklären warum das so ist, wäre für hier zu viel, aber es stecken Leute dahinter, von denen wir dachten, sie stehen hinter uns. Stefan ist sehr enttäuscht, weil er sich mit dem Layout sehr viel Arbeit gemacht und viel Zeit investiert hat.

Ausserdem ist Stefan am Ende seiner Kräfte. Die Arbeit zehrt und es ist irgendwie nicht genug Zeit am Wochenende, um die Batterien wieder aufzuladen. Und ich leide mit, weil ich ihm nicht wirklich helfen kann. 

Alles in allem hab ich auf nichts mehr Bock. Ich will eigentlich nur Frieden und Wärme. Aber das scheint es auf dieser Welt nicht mehr zu geben. Fast alle denken nur an sich, wollen immer mehr und mehr und mehr. Wie es dem anderen geht ist ziemlich egal, hauptsache für das eigene Wohl ist gesorgt. Und das kotzt mich so an  geht mir so auf die Nerven. So bin ich nicht erzogen worden und ich tu mir in der heutigen Welt sehr schwer. Ich versteh es einfach nicht. Warum wird man für seine Freundschaft und Hilfsbereitschaft immer wieder enttäuscht?



Dienstag, 23. Juni 2009

Aufenthaltsgenehmigung

Meine Aufenthaltsgenehmigung läuft am 7.7.09 ab. Als ich sie vor 5 Jahren verlängern habe lassen, meinte die Sachbearbeiterin, unter Umständen erspar ich mir das Verlängern, wenn ein bestimmtes Gesetz durchgeht. Heute dachte ich mir, ich ruf mal an, ob ich nun vorbeikommen muss beim Ausländeramt oder nicht.
Ein sehr netter junger Mann hat am Telefon gleich an meiner Aussprache erkannt, dass ich aus Österreich bin. Und nun das schöne! Ich brauch keine Verlängerung mehr, weil ich schon seit 5 Jahren durchgehend in Deutschland bin. Ich kann mir zwar eine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis austellen lassen, muss aber nicht. Ich muss nur immer den Pass bei mir tragen, was ich sowieso mache seit ich hier bin. Was bin ich froh, dass ich daran nicht mehr denken muss. Jetzt kommt es nur noch darauf an, ob meine Firma darauf besteht, dass ich ihnen eine Bescheinigung bringe. Dann muss ich wohl doch hin. Aber ich denke, das sich das zu meinen Gunsten entwickelt.

Ich bin so froh darüber, dass ich Bäume ausreissen könnte. Ich bin heute schon den ganzen Tag super drauf. Und jedesmal wenn sich der Gedanke einschleicht:"Was denken wohl die anderen?" oder "Mache ich es den anderen recht?" sage ich mir gleich, dass ich ok bin so wie ich bin und dass ICH der wichtigste Mensch in meinem Leben bin und ich mich wohl fühlen muss mit dem was ich tue. Es klappt und hilft und ich bin allen dankbar, die dieses Thema in ihrem Blog haben und ich darübergestolpert bin (siehe letzten Beitrag von mir).



Sonntag, 21. Juni 2009

Zufall?

Anfang des Monats hat Gaba mir in einem Kommentar eine Affirmation geschrieben die mit den Worten "Ich bin ok so wie ich bin." beginnt. Seit ich diesen Satz kenne, versuche ich ihn jedesmal wenn ich auf der Alpha-Ebene bin, zu verinnerlichen.

Fast zur gleichen Zeit kam mir ein Satz in den Sinn, den ich schon länger kenne, aber irgendwie wieder vergessen habe:"Ich bin der wichtigste Mensch in meinem Leben." Auch diesen Satz sage ich mir immer wieder vor. Vorgestern hat Gaba wieder gepostet und worum ging es? Wer ist der wichtigste Mensch in deinem Leben?

Heute blättere ich meinen Lebensfreude-Kalender um und was steht da?

Lerne, mit dir selbst zufrieden zu sein.

Du musst nicht vollkommen und ohne Fehl und Tadel sein, ehe du dich akzeptieren und mit dir zufrieden sein kannst. Du kannst dich dafür entscheiden, dich mit deinen Fehlern und Schwächen anzunehmen. Wenn du dich nicht so verhalten hast, wie du es gerne möchtest, dann sage dir:"Ich bin bereit, mich so zu akzeptieren, wie ich gerade bin". Ändere für die Zukunft, was du ändern möchtest, und akzeptiere, was nicht zu ändern ist.

Und heute mach ich mir eine Engelkarte im Internet auf und auch da:


* SELBSTLIEBE *
Bedeutung der Karte:
Du bist ein perfektes Kind Gottes und jeder Aspekt Deines Wesens ist wunderbar. Deine Engel leiten Dich an, negative Urteile über Dich selbst loszulassen und Dich daran zu erfreuen, dass Du so bist, wie Du bist!

Die Bedeutung im Einzelnen:
"Du bist viel zu hart mit Dir selbst" sagen Dir Deine Engel mit dieser Karte. Obwohl Du es genießt, hohe Ansprüche an Dich selbst zu stellen, ist es wichtig, dass Du Dich mit den Augen der Liebe betrachtest. Dich selbst niederzumachen führt nur dazu, dass Deine Seele traurig wird. Selbstverwirklichung beginnt mit einer positiven Geisteshaltung.
Sieh Dich selbst mit den Augen Deiner Engel, und Du wirst einen Menschen sehen, der ein makellos und heiliges Kind Gottes ist. Wenngleich Du in der Vergangenheit Fehler gemacht hast, gibt es nichts, was Du jemals gesagt, gedacht oder getan haben könntest, was die Liebe Gottes nicht aufheben könnte. Die Engel sehen tiefer als Deine oberflächlichen Fehler; sie sehen das schlagende Herz der göttlichen Liebe in Deiner Seele. Sie lieben Dich bedingungslos und bitten Dich, Dich selbst auf gleiche Weise zu lieben!

Das kann doch alles kein Zufall sein. Ich glaube, das Universum will mir damit etwas sagen. Und auch Elfe hat so ähnliche Worte bei ihrem letzten Kommentar an mich gerichtet. Wenn es nur nicht so schwer wäre, das umzusetzen. Und wenn da nicht immer wieder die Rückschläge in die alten Verhaltensmuster wären. Aber ich muss zugeben, ich komme immer besser damit klar. Und ich werde weiterkämpfen um endlich ich selber zu werden.



Donnerstag, 11. Juni 2009

Feiertag

Nun sitz ich hier in der Firma mit zwei weiteren Kollegen und wir warten, dass Anrufe kommen. Weil der Feiertag nicht bundeseinheitlich ist, muss die Hotline besetzt sein. Es ist langeweilig. Alle Arbeit ist schon getan und wir vertreiben uns mit unterschiedlichen Sachen die Zeit. Aber andererseits ist es auch leicht verdientes Geld.
Gestern habe ich mich entschlossen, nach der Arbeit Gassi zu gehen. Also ab nach Hause, umgezogen und dann ins Tierrefugium. Und es war gut so. Die Bewegung und die Stille im Wald, bis auf die Vögel war einfach entspannend und ich konnte die trüben Gedanken vertreiben. Zu guter Letzt habe ich noch eine ehemalige Kollegin getroffen und hatte so auch noch Ablenkung. Nachdem wir die Hunde wieder abgeliefert hatten, haben wir uns noch mit der Besitzerin des Refugiums unterhalten und ich bin mit einem Lächeln wieder nach Hause gegangen.
Es ist halt wirklich ein ständiges Auf und Ab bei mir und ich wünsche mir so sehr, dass sich das bald mal einpendelt. Es kostet nämlich sehr viel Energie.
Ich wünsche Euch noch einen schönen Restfeiertag oder Arbeitstag, je nachdem wo ihr wohnt. Danke dass es euch gibt.


Mittwoch, 10. Juni 2009

Gedanken

Verzweiflung
Leere
Kraftlosigkeit
Wut
Resignation

Diese Worte beschreiben meine momentane Stimmung. Nach der gestrigen Hiobsbotschaft mit der Nachzahlung bricht wieder mal die Welt für mich zusammen. Gedanken kreisen, unaufhörlich.

Warum? Warum geht es nicht, dass ich mich immer wohl fühle, warum kommt danach immer wieder der Sturz in den tiefen, dunklen Graben. Und kaum hab ich mich wieder hochgekämpft und berühre mit den Fingerspitzen den Rand, steigt mir jemand auf die Finger und ich rutsche wieder ab. Lasst mich irgendwo verkriechen, Decke über den Kopf und nichts mehr hören oder sehen. Aber das geht nicht, man muss ja funktionieren...in der Arbeit, in der Gesellschaft, in der Familie. Immer funktionieren. Immer höher, schneller, weiter. Alle wollen immer mehr und mehr und mehr. Und wo bleibt die Menschlichkeit? Man kann im Bus sitzen und weinen, es interessiert niemanden. Keiner schaut mehr auf den anderen. Man fühlt sich unter Millionen Menschen einsam. Das ist nicht meine Welt, nicht mein Leben. Ich habe keine Kraft mehr, mich ständig wieder aufzurappeln nach einem Rückschlag. Woher soll ich diese Kraft auch nehmen. Meine Familie, meine Berge, mein Dialekt, meine Heimat. Sie sind nicht da, um mir Kraft zu geben. Ich werde ausgesaugt. Meine Batterien sind leer.
Jeden Tag hört man von Insolvenz, Pleite, Wirtschaftskrise...mich betrifft es auch. Ich bin mittendrin. Wie geht es mit der Firma weiter, behalte ich meinen Job? Wie geht es weiter wenn nicht? Es geht so vielen Menschen so. Täglich hört man, dass große Konzerne Milliarden vom Staat wollen. Wann kümmert sich der Staat endlich mal um die Kleinen, um das Volk? Nie, wir werden nur gemolken wie eine Kuh, bis zum letzten Tropfen und noch weiter. Mit uns kann man es ja machen!


Dienstag, 9. Juni 2009

Auf und Ab

Eigentlich wollte ich heute schreiben, dass es mir wieder besser geht. Ja, seit 2 Tagen geht es wieder bergauf. Durch verscheuchen der negativen Gedanken und ersetzen durch positive ging es wieder. Auch das Entspannen hat mir sehr dabei geholfen, und die Affirmationen, die ich von Gaba in einem Kommentar bekommen habe, haben ihr übriges getan. Gerade heute ging es mir sehr gut. Dreimal auf der Alpha-Ebene entspannt und mir die Affirmationen zugesprochen und schon ging es mir besser. Ich habe mich schon aufs nach Hause kommen gefreut, weil ich doch wusste, dass Stefan heute frei hatte und es zum Abendessen meine heißgeliebten Schnitzel mit Erdäpfelsalat gab. (Erdäpfel=Kartoffel)

Beim Heimkommen noch in den Briefkasten geschaut, und was grinst mir da hämisch entgegen? Die Nebenkostenabrechnung. Nichts schlimmes befürchtet, weil sie uns ja voriges Jahr die Nebenkosten erhöht haben, weil wir da nachzahlen mussten. Oben dann die Ernüchterung. Schon wieder nachzahlen, und nicht zu knapp. Es wird nächsten Monat mit der Miete abgebucht. Kurz überschlagen, und...ich geh diesen Monat so gut wie nur für die Wohnung arbeiten. Sch...
Es ist zum Mäusemelken. Und da soll man noch gute Stimmung haben. Dabei haben wir im Vergleich zum letzten Jahr nicht mehr Wasser oder Heizung gebraucht. Ich versteh es einfach nicht. Ich weiss echt nicht mehr, wo wir noch sparen sollen. Aber es wird auch nächstes Monat irgendwie gehen. Ich hoffe nur das meine Firma halbwegs pünktlich bezahlt.

Apropos Firma. Da stellt sich ja auch in diesem Monat heraus, ob und wie es weitergeht. Zum Glück hat der Insolvenzverwalter es geschafft, dass der Lohn vom Juni für uns noch gesichert ist. Und dann? Finden sich Investoren damit es in der Firma weitergeht? Ich will gar nicht daran denken, wenn es nicht so ist. Ich sage mir, dass es schon weitergehen wird. Hoffentlich bin ich mit meinem Denken nicht wie so oft zu naiv und falle dann wieder in ein tiefes Loch. Aber es muss weitergehen, es wird weitergehen. Irgendwie...ich hab mich noch nie unterkriegen lassen. Auch wenn ich manchmal einen Durchhänger habe. Aber ich denke, das gehört auch dazu.



Freitag, 29. Mai 2009

Noch 15 Minuten...

...dann hab ich endlich Feierabend. Die Spätschichten sind furchtbar, wenn nichts los ist und man nur da sitzt um da zu sein, falls doch jemand anruft. Da hat man viel Zeit zum nachdenken und grübeln und das ist im Moment nicht so gut.
Ging es mir in der letzten Zeit sehr gut durch lesen diverser Bücher und Blogs, und arbeiten an mir, so hab ich seit ca. 1,5 Wochen wieder einen Durchhänger. Jede Kleinigkeit wirft mich aus der Bahn und ich muss mindestens einmal am Tag heulen. Und das Schlimme daran ist, ich weiss nicht mal warum das so ist. Waren die ganzen Anstrengungen der letzten Zeit umsonst? Ich dachte schon ich bin über den Berg und nun stehe ich wieder am Anfang des Tunnels und seh das Licht nicht. Ich hasse diese Rückschläge und manchmal frage ich mich, ob es gut ist, wenn es mir mal besser geht, weil irgendwann wieder eine Zeit kommt, wo alles beim alten ist. Ich weiss ja mittlerweile, dass mir das Universum damit sagen will, dass ich noch etwas lernen muss und deshalb immer wieder das gleiche durchmache. Aber ich komm einfach nicht drauf, was es ist. Aber zumindest bin ich durch die Erfahrungen die ich bis jetzt gemacht habe schon so weit, dass ich besser damit umgehen kann und weiss, dass es ganz alleine an mir liegt, wie es mir geht, und dass kein anderer ausser mir für mein Befinden verantwortlich ist. Aber manchmal ist es schon ganz schön schwer, aus diesem Loch wieder raus zu kommen.

Aber ich bin sicher, ich schaff es auch diesesmal, einmal hat es ja schon geklappt. Und dank dem E-Book von Gaba, von dem ich weiter unten schon berichtet habe, gelingt mir das Entspannen immer besser. Sogar in Situationen, wo ich mir denke, das klappt doch nie, weil ich gerade ganz unten bin. Aber es hat geklappt und danach ging es mir wieder etwas besser. Ich bleib dran, das verspreche ich. Und durch einige Blogs weiss ich, dass ich nicht alleine bin.

Ich danke hiermit allen, die mich (unbewusst) auf meinem Weg begleiten und von denen ich mir so viel holen kann.

DANKE!



Sonntag, 3. Mai 2009

Neue Erkenntnis

Gestern beim Gassi gehen, ich weiss nicht warum, habe ich mal ganz bewusst die Bäume angesehen, die da so wachsen, und nun weiss ich auch, warum ich mich in diesem Wald so wohl fühle. Es wachsen dort sehr viele Buchen, mein Lebensbaum.


Klick auf das Bild
Dieses Bild habe ich hier gefunden und durfte es mir ausleihen

Heute habe ich die Bäume richtig genossen, die Stille, die Blätter, das Licht-und Schattenspiel der Sonne. Plötzlich "schaut" mich eine Buche an, die direkt am Weg steht. Sie hatte ungefähr auf Augenhöhe ein "Auge". Dort war wohl mal ein Ast und durch den Lauf der Jahre blieb eine Zeichnung über, die aussieht als ob dich der Baum anschaut. Das hat mich so fasziniert, das ich zu dem Baum musste und ihn berühren. Als ob er mich gerufen hätte. Ich hab über seinen Stamm gestreichelt und alles um mich herum vergessen. Als ich wieder weiterging, hatte ich so viel positive Energie und Ruhe in mir, das es fast schon beängstigend war.

Was für ein schönes Erlebnis, an dem ich sicher noch lange zehren werde. Und ich werde in Zukunft öfter "meinen" Baum besuchen und mir Kraft holen.





Samstag, 25. April 2009

Das letzte Wochenende

Am Samstag vorige Woche waren wir bei der Schwester von Stefan zum 55. Geburtstag eingeladen. Es war eine Überraschung für Anne, sie wusste nicht dass wir und auch ihre Mutter kommen würden. Es ist gelungen, sie hat bis zum Schluss nichts geahnt. Dementsprechend freudig war die Begrüssung. Es gab am Nachmittag Kaffee und Kuchen und am Abend noch Braten mit verschiedenen Salaten. Selbstgemacht von ihren Kindern, ausser dem Braten, der kam vom Metzger. Wir hatte sehr viel Spass und haben uns gefreut, viele wiederzusehen, die wir schon lange nicht mehr gesehen haben.

Hier ein paar Fotos von der Feier:



Am Sonntag haben wir dann das schöne Wetter genossen und sind durch die Gegend gefahren. Über Strassen, wo wir noch nie waren. Es war einfach ein schöner, erfüllter Tag ohne Stress und Hektik.





Heute haben wir uns neue Sessel, einen Sonnenschirm + Ständer und eine neue Tischdecke für den Balkon gekauft. Auf den alten Sesseln bekam man nach einiger Zeit Kreuzschmerzen, das gehört nun der Vergangenheit an. Weil wir die Auflagen für die Stühle vergessen hatten, musste Stefan nochmal weg. Ich hab in der Zwischenzeit gesaugt und unseren Wohnzimmertisch geputzt. Nun erstrahlt nicht nur der Balkon.




Die Schnitzel mit Pommes und Gurkensalat, alles selbstgemacht, haben wir natürlich am Balkon gegessen. Es war wie ein kleiner Kurzurlaub. Die Ruhe, die Sonne, es geht mir gut, ich geniesse jeden Augenblick.


Es wird bei mir von Tag zu Tag besser. Alles verändert sich und geht fast von alleine, ich lächle öfter, bin besser drauf, gehe aufrechter, bin nicht mehr so verspannt.


Die Woche hatte ich einen komischen Traum. Stefan sollte mir eine Spritze geben, damit ich sterbe. Wir haben uns stumm voneinander verabschiedet, er hat mir die Spritze gegeben und dann haben wir gewartet. Ich hatte keine Angst vorm sterben, ich dachte mir nur, dass es schade ist, dass ich gerade jetzt sterben muss, wo doch gerade alles so super läuft. Aber in mir war eine Ruhe, wie ich sie nicht kenne. Und ich habe viel Liebe von Stefan gespürt. Als ich früh aufgewacht bin, dachte ich nur: "Super, ich lebe ja noch."


Dieser Traum hat mich den ganzen Tag nicht losgelassen. Ich denke mal, dass sich in nächster Zeit etwas verändern wird, oder das ich irgendwas loslassen muss. Oder dieser Traum symbolisiert nur meine jetzige Situation. Ich bin ja in ständiger Veränderung und lasse los.




Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen entschuldigen, dass ich so selten in Blogs schreibe, aber irgendwie fehlt mir ständig die Zeit, teils durch die Arbeit und weil ich in der Freizeit im Moment andere Prioritäten setze. Aber ich schaue regelmässig bei euch vorbei und erfreue mich an den Beiträgen.